Im Anschluss folgte die Keynote des freien Autors und Journalisten Thilo Baum. In seinem inspirierenden und zugleich alarmierenden Vortrag zeigte er auf, wie gezielte Desinformation die Grundpfeiler unserer Demokratie untergräbt. Mit anschaulichen Beispielen, aktuellen Fallstudien und einem tiefen Verständnis für kommunikative Mechanismen machte Baum deutlich, wie sich bewusste Manipulation in digitalen Räumen verbreitet – und warum Verwaltung, Medien und Zivilgesellschaft heute mehr denn je gefordert sind, faktenbasierte Orientierung zu bieten. Viele Teilnehmende nahmen aus seinem Beitrag nicht nur Wissen, sondern auch konkrete Impulse für den beruflichen Alltag mit.
Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen
Lieber Herr Baum, vielen Dank für die letzten zwei Tage. Wir haben jetzt zwei Schülerveranstaltungen an zwei Vormittagen und heute Abend unsere Abendveranstaltung erleben dürfen mit Ihnen. Ich möchte gar nicht so sehr aufs Thema eingehen, was mich da fasziniert hat und wozu Sie beigetragen haben, was Sie gut gemacht haben oder was Sie schlecht gemacht haben. Mir hat es einfach mit Ihnen als Mensch gefallen. Und so wie es auch heute Morgen und heute Abend gesagt habe, Sie sind sehr gut gestartet und sind immer besser geworden und das sagt eigentlich alles. Uns hat es riesig viel Spaß gemacht. Herzlichen Dank, Herr Baum. Bis zum nächsten Mal.
Torsten Meyer, Autohaus Holst (Scheeßel)
Bei der Schülerveranstaltung, die haben ja wirklich Tiefgang gehabt. Das hat die Reaktion gezeigt und das finde ich gut. Wenn da die Lehrer und heute auch die Schüler mitgenommen haben, ich darf nicht alles glauben, was auf TikTok steht und ich muss es hinterfragen, dann haben wir, glaube ich, schon viel gewonnen. Super, danke schön.
Olaf Achtabowski, Vorstand Sparkasse Scheeßel
Wir haben heute kollektiv ihren Vortrag im Lifehack geschaut und bei der Abteilung Staatsschutz ist er sehr gut angekommen.
Dipl.-Psych. Jan-Gerrit Keil, Landeskriminalamt Brandenburg
Thilo Baums Vortrag stärkt die Informationskompetenz Ihrer Belegschaft. Ihre Teams lernen, Desinformation zu erkennen, Risiken richtig einzuschätzen und fundierte Entscheidungen zu treffen. So machen Sie aus Skepsis eine Stärke – und aus dem »Faktor Mensch« einen Sicherheitsfaktor.
Das Prinzip verständlich erklärt:
Vom klaren Denken über verschiedene Äußerungen bis zur Entscheidungsfindung – inklusive der Funktionsweise von legitimer Meinungsbeeinflussung sowie gefährlicher Manipulation.
Das ist der Nutzen für Ihre Mitarbeiter/-innen:
Sie bilden sich Ihre Meinungen anhand von Erkenntnissen statt von Hörensagen und (falschen) Annahmen.
Sie denken logisch und wissen, wie Sie zu gesicherten Erkenntnissen gelangen. Sie denken differenziert und finden Fehler beispielsweise in falschen Schlussfolgerungen
Sie erkennen qualifizierte und unqualifizierte Äußerungen – und ordnen Äußerungen professionell ein, etwa in Andeutungen, Gerüchte, Vermutungen, Behauptungen oder Meinungen.
Sie erkennen Nebelkerzen und andere Rhetorik-Fouls – und wissen zum Beispiel, warum Sie gegen unbegründete Behauptungen nicht mit einem Gegenbeweis antreten müssen.
Sie entlarven Manipulationsversuche und lassen sich durch rhetorische Tricks nicht irreführen.
Ihre Meinungen und Entscheidungen sind besser fundiert und damit realistisch und praktikabel.
Sie wissen, wie Desinformation und Cyber-Angriffe funktionieren und wie Sie nicht (mehr) darauf hereinfallen. Ebenso sind Sie resilient gegenüber Betrugsversuchen und Lügen.
Da Sie die Methodik des kritischen Denkens und der fundierten Meinungsbildung kennen, treten Sie selbstsicherer auf.
Das ist der Nutzen für Ihr Unternehmen:
Die Infrastruktur ist aus Sicht jedes Unternehmens kritisch. Technisch und organisatorisch schützen Sie sich vor digitalen Angriffen von außen – durch Informationskompetenz steigern Sie die Stabilität des Unternehmens von innen heraus.
Vor allem für Azubis ist »Immun gegen Unsinn« wichtig – denn junge Leute bilden sich ihre Überzeugungen und Meinungen oft nur noch anhand von TikTok, das sie für einen seriösen Kanal halten. Thilo Baum vermittelt Ihrem Nachwuchs die Kunst des kritischen Denkens und die nötige Medienkompetenz.
Insgesamt steigern Sie mit »Immun gegen Unsinn« das Urteilsvermögen in Ihrer Belegschaft. Mitarbeiter/-innen bewerten Informationen professioneller. So erkennen Ihre Mitarbeiter/-innen Vorurteile und verzerrte Sichtweisen, die zu Fehlentscheidungen führen können. Entscheidungen werden klarer und einfacher.
Eine Unternehmenskultur, in der Sie bewusst und strukturiert mit Informationen umgehen und für Klarheit sorgen, wirkt attraktiv. Damit stärken Sie Ihre Arbeitgebermarke und verringern die Fluktuation.
Mit »Immun gegen Unsinn« schützen Sie sich vor Fehlentscheidungen auch, indem Mitarbeiter/-innen lieber noch einmal genau nachdenken und im Zweifel nachfragen, bevor sie eine fatale Entscheidung treffen, die Ihrem Unternehmen schaden kann. Insgesamt steigt die Reflexionsfähigkeit Ihres Unternehmens.
Führungskräfte müssen nicht nur fachlich, sondern auch argumentativ und kommunikativ stark sein. Mit Thilo Baum gewinnen Ihre Führungskräfte Klarheit und Sicherheit beispielsweise bei der Begründung von Entscheidungen.
Informationskompetenz, Medienkompetenz: Beide Begriffe klingen ähnlich – doch sie bezeichnen grundlegend verschiedene Fähigkeiten. Hier ist der Unterschied.
Medienkompetenz fragt: »Wie nutze ich Medien sicher?«
Medienkompetenz bedeutet, sicher und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umgehen zu können. Es geht um Fragen wie:
Informationskompetenz fragt: »Wie bewerte ich Informationen richtig?«
Informationskompetenz bedeutet, Informationen kritisch prüfen und fundiert bewerten zu können. Es geht um Fragen wie:
Beispiel:
Der zentrale Unterschied
Leider ist es das oft nicht:
Falschbehauptungen sind ebenso wenig qualifiziert wie als Fakt ausgegebene Vermutungen und diffamierende Meinungen. Erfahren Sie, wie Sie qualifizierte von unqualifizierten Äußerungen unterscheiden.
Nein.
Erlaubt ist zwar, was nicht verboten ist, doch qualifiziert ist etwas deswegen noch lange nicht. Für Wissenschaft, Publizistik und die Meinungsbildung in Unternehmen ist die Zulässigkeit eher zweitrangig – da zählt eher, ob eine Äußerung Hand und Fuß hat.
Da gibt es viele:
Behauptungen gesicherter Erkenntnisse; als Vermutung gekennzeichnete Vermutungen; Meinungen, die auf gesicherten Erkenntnissen beruhen – sofern sie keine Gesetze und Rechte verletzen.
Natürlich.
Es ist das Handwerk des klaren und kritischen Denkens, das beispielsweise Journalistenschulen und wissenschaftliche Studiengänge lehren. Es ist im Kern nicht kompliziert.
Übrigens: Thilo Baum bietet eine Ausbildung zum Trainer (m/w/d) für Informationskompetenz an! Denn es ist wichtig, dass wir ein Netzwerk bilden, das Informationskompetenz systematisch vermittelt – beispielsweise in Schulen oder vor Auszubildenden. Sind Sie ein Unternehmen, können Sie Führungskräfte zu Botschafter/-innen für Informationskompetenz machen. Auf der Seite training-informationskompetenz.de finden Sie nähere Informationen.
… hat Publizistik studiert (und abgeschlossen) und dort u.a. Medienrecht gelernt. Er besuchte den Volontärslehrgang der Henri-Nannen-Schule Berlin und wurde Tageszeitungsredakteur. Seit 2004 hilft er Unternehmen und Persönlichkeiten bei ihrer pointierten öffentlichen Kommunikation. Thilo Baum ist Autor zahlreicher Bücher, darunter »Komm zum Punkt!« oder »Die Kundenbrille«.
Doch, sicher! Art. 5 GG setzt keine Erlaubnis voraus. Wir alle dürfen uns unsere Meinungen bilden – auch aufgrund von Fehlannahmen und sogar beeinflusst von Lügnern und Demagogen. Wir dürfen auch falschliegen – und niemand korrigiert uns. Doch wie klug ist das? Gerade für Unternehmen ist es elementar, dass Mitarbeiter/-innen über Informationskompetenz verfügen und sich keine Falschinformationen einreden lassen.
»Wahrheit« bedeutet im Alltag, dass wir etwas sagen, was der Wirklichkeit entspricht. Zugleich sind Wahrnehmungen subjektiv. Aber Entscheidungen basieren idealerweise auf überprüfbaren Fakten. Insofern geht es um Realitätssinn – auf den sind Unternehmen unbedingt angewiesen.
Niemand schreibt Meinungen vor – es geht darum, wie wir zu gesicherten Erkenntnissen gelangen, damit wir kluge Entscheidungen treffen können. Es geht darum, die Qualität von Argumenten zu prüfen. Welche Meinungen wir aus unseren Erkenntnissen ableiten, ist unsere freie Entscheidung. In diesen Prozess mischt sich Thilo Baum nicht ein.
Thilo Baum beschreibt den Prozess, wie wir zu qualifizierten Einschätzungen kommen – auf der Basis von Logik, Transparenz und Fakten. Es geht dabei um einfach erklärte wissenschaftliche Denkmethoden und Know-how aus der Publizistik.
Desinformation nutzt Fakes, gezielte Verzerrungen, Auslassungen und Emotionalisierungen, um uns zu manipulieren – oft mit simplen, aber wirksamen Mustern. Beispielsweise sollen wir an Lügen glauben und auf der Basis dieser Lügen unsere Entscheidungen treffen. Diese Verengung im Denken gefährdet die Gesellschaft und auch Unternehmen.
Aufklärung. Rechtlich und technisch kommen wir gegen die Flut anfalschen und widersprüchlichen Information nicht an. Also müssen wir unsere Abwehrkräfte dagegen stärken – durch die Kenntnis der Prinzipien von Erkenntnisgewinn, Meinungsbildung und öffentlicher Kommunikation. Wer weiß, wie Sprache wirkt, Argumente prüft und Quellen einordnet, wird weniger anfällig für Manipulation.
Durch Aufklärung, Training und klare Kommunikationsstandards – so entsteht ein Team, das Fakes und Manipulationsversuche erkennt und sicher damit umgeht. Konkret können Sie Vorträge und Workshops buchen – oder auch Führungskräfte von Thilo Baum ausbilden lassen, die das Know-how dann ins Unternehmen tragen.
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